Kontaktlinsen bei Rot-Grün-Schwäche

Vier Millionen Menschen leiden an einer Farbschwäche, wie z.B. Lichter einer Ampel zu erkennen, Blumen zu unterscheiden oder Fußballteams anhand ihrer Trikotfarben auseinander zu halten.

Fünf Prozent der Deutschen leiden an angeborener Legasthenie und ihren Symptomen: Buchstaben tanzen über ein Blatt Papier, Wörter versinken im Hintergrund, Textzeilen flimmern so schnell, dass man sie kaum lesen kann.

Das Geheimnis der angepassten Kontaktlinsen sind ihre Farbfilter, die individuell an jedes Auge des Patienten angepasst werden. Die individuelle Anpassung und die Wirkungsweise unterscheiden sich bei Farbfehlsichtigen und Legasthenikern. Man geht davon aus, dass die Farbfilter bei Farbfehlsichtigen die Zapfen und Stäbchen im Auge stimulieren. So helfen sie dabei, Farben besser zu unterscheiden und die Anzahl der wahrgenommenen Farben und Schattierungen von circa 2.000 auf circa 6.000 zu steigern. Bei Legasthenikern sollen die Filter dazu beitragen, die Störung der visuellen Verarbeitung auszugleichen.

ChromaGen Kontaktlinsen (so heißen die speziellen formstabilen Kontaktlinsen) wirken, indem die Farbfilter, die in der Kontaktlinse eingearbeitet sind, die Zapfen und Stäbchen im Auge stimulieren und fehlende Farbpigmente ausgleichen. So helfen die Kontaktlinsen dabei, Farben besser zu unterscheiden. Mittels ChromaGen Kontaktlinsen kann eine bis zu drei Mal höhere Wahrnehmung von Farbtönen im Auge erreicht werden.

Eine gründliche Untersuchung der Augen ist erforderlich, um festzustellen, ob diese Art von Kontaktlinsen geeignet ist.

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